Eine Innenreinigung des Fahrzeugs benötigt immer Zeit. Aber es lohnt sich, denn man kann sich im Auto wohler fühlen, wenn es auch innen gereinigt wurde.
Falls man keinen Stromanschluss in Autonähe hat und auch der Weg für eine Kabeltrommel oder ein Verlängerungskabel zu weit ist, dann empfiehlt es sich zu einer Autowaschanlage zu fahren. Hier gibt es in der Regel Ausklopfroste und Münzstaubsauger für die Fußmatten und kann man bereits loslegen.
Vorreinigung
Alle losen Teppiche und Matten sollte man aus dem Auto nehmen und am Rost gründlich ausklopfen. Danach den ganzen Bodenbereich saugen. Ist die Saugdüse genug sauber, empfiehlt es sich auch die Sitze zu saugen, hier vor allem auch diejenigen Stellen, wo Sitzfläche und Rückenlehnen aneinander abstoßen. Den Kofferraumboden sollte man auch nicht vergessen. Wenn das Reserverad sich im Kofferraum befindet, dann sollte man es herausnehmen und auch die Radwanne aussaugen. Bei dieser Gelegenheit kann man auch den Wasserablauf am tiefsten Punkt des Kofferaumes auf Durchlässigkeit kontrollieren. Falls sich hier Kondenswasser staut, kann es zu Rostbildung führen.Wenn man schon dabei ist, ist es sinnvoll, den Druck im Reserverad zu prüfen. Man kann es ganz ruhig etwas über den Maximaldruck laut Bedienungsanleitung auffüllen. Es ist besser, wenn man etwas zu viel Druck im Reifen hat als zu wenig. Im Bedarfsfall kann der Überdruck an der nächsten Tankstelle wieder abgelassen werden. Im nächsten Schritt sollten die Sitzpolster gereinigt werden. Wenn der Wagen Stoffbezüge hat und diese sichtbar verunreinigt sind, dann empfiehlt es sich, zur Reinigung Polsterschaum zu verwenden. In der Regel kann man handelsüblichen Schaum verwenden. Polsterreiniger aus dem Autozubehörhandel ist geeignet, ist aber meist kostbarer. Für die Reinigung sollte man die Gebrauchsanleitung des genutzten Produkts immer einhalten. Die Verträglichkeit sollte an einer unauffälligen Stelle geprüft werden. Helligkeit oder Farbe könnten sich durch den Schaum ändern. Bei der Reinigung bringt man in jedem Fall Feuchtigkeit in den Bezugsstoff. Wenn man also das Auto nicht in Wohnungsnähe stehen hat, sollte man sich für die Heimfahrt ein kräftiges Handtuch mitnehmen, wenn man keinen nassen Hintern haben will.